Otto Bartning – Architekt einer sozialen Moderne (1883-1959)

Ausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe vom 22/07-22/10/2017

Bildschirmfoto 2017-07-27 um 10.44.37

1. Stahlkirche auf der Pressa in Köln, 1928, Außenansicht, Foto (Ausschnitt): Hugo Schmölz, Otto-Bartning-Archiv der TU Darmstadt 2. Modell der Sternkirche, 1922, aus „Ernst Pollak: Der Baumeister Otto Bartning, Unser Lebensgefühl gestaltet in seinem Werk, Berlin 1926.“ Foto: Otto Hartmann 3. Porträt Otto Bartning, Foto: Otto-Bartning-Archiv der TU Darmstadt.

Die Ausstel­lung „Otto Bartning (1883-1959). Archi­tek­t ei­ner sozialen Moderne“ würdigt erstmals alle ­Be­rei­che des vielschich­ti­gen Lebens­werks von Otto Bartning. Als Ar­chi­tekt und Theore­ti­ker der Moderne, als Inspirator und Kri­ti­ker, Schrift­stel­ler und Berater hat Bartning die Baukul­tur ­des 20. Jahrhun­derts nachhaltig geprägt. Dabei setzte er neue ­Maß­stäbe in der engen Verbindung von künst­le­ri­schem Anspruch und so­zia­ler Verant­wor­tung, berück­sich­tigte in seinen in ganz ­Deutsch­land und auch im europäi­schen Ausland errich­te­ten ­Kul­tur-, Sozial- und Wohnbauten mensch­li­che Bedürf­nisse, Gebrauchs­fä­hig­keit und Akzeptanz. In seinem Bestreben, stets auch der spiri­tu­el­len Dimension im Leben der Gesell­schaft einen an­ge­mes­se­nen Raum zu geben, wurde der 1883 in Karlsruhe gebore­ne Ar­chi­tekt schon früh zum Protago­nis­ten des moder­nen evan­ge­li­schen Kirchen­baus. Allein in seiner Heimat­stadt haben sich drei nach seinen Plänen errichtete Sakral­bau­ten aus ganz un­ter­schied­li­chen Werkphasen erhalten. Die umfas­sen­de Re­tro­spek­tive führt anhand von originalen Zeich­nun­gen, Foto­gra­fien und Modellen durch vier Epochen deutscher Ar­chi­tek­tur­ge­schichte. Viele bisher noch nicht präsen­tier­te ­Ex­po­nate sind zu sehen, da für die Ausstel­lung erstmals der im Otto-Bartning-Archiv der TU Darmstadt erschlos­sene gesam­te pri­vate Nachlass Bartnings zur Verfü­gung ­stand. Mehr Informationen zu: Otto Bartning und der aktuellen Ausstellung.

Begleit­pro­gramm

Symposium zur Ausstel­lung „Otto Bartning (1883-1959). Architekt einer sozialen Moderne“: „His­to­ri­sche Bauten – Kultu­rel­les Erbe oder Hindernis für die Stadt­ent­wick­lung?“ am 20. September 2017, 19.30 Uhr, Städtische Galerie ­Karls­ruhe

Mode­ra­tion:
Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kultu­ram­tes Karlsruhe

Teil­neh­mer:
Dr. Meinrad von Engelberg | Technische Univer­si­tät Darmstadt, Dr. Gerhard Kabierske, saai | Südwest­deut­sches Archiv für Ar­chi­tek­tur und Ingenieur­bau, Michael Obert | Baubür­ger­meis­ter der Stadt Karlsruhe, Dr. Thomas Schalla | Dekan der Evange­li­schen Kirche Karlsruhe, Katrin Schütz | Staats­se­kre­tä­rin im Minis­te­rium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungs­bau Baden-Württem­berg (ange­frag­t), Dr. Sandra Wagner-Conzelmann | Technische Univer­si­tät Darmstadt, Kuratorin der Ausstel­lung

Kirchen­öff­nun­gen:
23.07., 14 bis 18 Uhr Friedens­kir­che und Thomas­kir­che
17.09., 14 bis 18 Uhr Friedens­kir­che und Thomas­kir­che
15.10., 14 bis 18 Uhr Markus­kir­che, Friedens­kir­che und Tho­mas­kir­che

Kirchen­füh­run­gen:
03.09., 14 Uhr Dipl. Ing. Sabine Straßburg, Friedens­kir­che, Tauberstr. 8
17.09., 14 Uhr Dipl. Ing. Sabine Straßburg, Thomas­kir­che, Koper­ni­kusstr. 2
08.10., 15 Uhr Dr. Chris Gerbing, Markus­kir­che, Weinbren­ner­str. 23

Die Ausstel­lung, kuratiert von Dr. Sandra Wagner-Conzelmann, ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt der Akademie der Künste, Berlin, und der Wüs­ten­rot Stiftung in Zusam­men­ar­beit mit der Städti­schen Galerie ­Karls­ruhe, dem Institut Mathil­den­höhe Darmstadt und der Tech­ni­schen Univer­si­tät Darmstadt. Zur Ausstel­lung ist eine ­be­glei­tende, umfang­rei­che Publi­ka­tion erschienen (Preis an der Mu­se­ums­kasse: 19,90 Euro).

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