Neue Architekturzeitschrift „manege für architektur“

712b7ea1Die neue deutschsprachige Architekturzeitschrift manege für architektur widmet sich unabhängig und mit Leidenschaft den drängenden Fragen unserer Zeit und liefert Ideen zur Veränderung der Zukunft. Mit Witz und Akribie forscht sie nach Impulsen und führt Positionen aus der ganzen Welt zusammen. Die erste Ausgabe Generationen beleuchtet in 21 Beiträgen den Wandel innerhalb der Disziplin, seine Poten­ziale für Architektur und Umwelt. Druckreif in 72 Seiten großartiger Gestaltung und ohne Werbung, wartet die erste Ausgabe nun auf den finalen Realisierungsschritt – Unterstützt werden kann das Projekt bis zum 15.12.2016 auf der Crowdfunding-Plattform von startnext

Worum geht es in dem Projekt?

Die manege für architektur ist eine neue deutschsprachige Architekturzeitschrift. Wir – Florian Dreher, Hannes Mayer und Katharina Sommer – haben bis 2014 die archithese als Redaktion verantwortet, eine wichtige thematische Architekturzeitschrift mit großer Tradition im deutschsprachigen Raum. Dann zeigten uns die wirtschaftlichen Strukturen Grenzen auf und wir beschlossen, eine eigene Zeitschrift zu konzipieren: ohne Kompromisse, unabhängig von Verlagsstrukturen, wirtschaftlichen Interessen und althergebrachten Überzeugungen. Eine Zeitschrift, die Sprache nicht als reines Mittel der Beschreibung versteht, eine Zeitschrift, die aus dem Zusammenspiel von Autorinnen und Autoren, von Redaktion und Grafik entsteht. Eine Zeitschrift, deren Inhalt nicht dazu dient die Werbung zu umranken, sondern mit Präzision Architektur denkt. So ist die manege für architektur ein Freiraum, der Kritik und Diskussion und somit Alternativen für Architektur und Städtebau ermöglicht. Dabei haben wir keinen festen Redaktionssitz und verstehen die manege für architektur nicht als Sprachrohr einer einzelnen Architekturrichtung, sondern als ein Medium zur Verhandlung und Verknüpfung relevanter Positionen aus der ganzen Welt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die manege für architektur richtet sich an Architektinnen und Architekten sowie architekturaffine Menschen aller Generationen, die neugierig und offen im Denken sind, die sich für das aktuelle Architekturgeschehen im größeren Kontext und den Blick über den Tellerrand hinaus interessieren. Unser Ziel ist es ein unabhängiges Medium zu schaffen, das sich wichtigen Fragestellungen unserer Zeit im Kontext der Architektur widmet, diese fächer- und nationenübergreifend umfassend diskutiert und damit zum Nach- und Weiterdenken anregt. Wir wollen zum Wandel inspirieren und neue Ansätze in der Architektur fördern. So ist die manege für architektur der Träger für Gedanken zu einer gebauten Umwelt, die neue Möglichkeiten schafft, Spaß macht, verantwortungsvoll gegenüber Natur und Gesellschaft ist und die Architektur als Kulturleistung in ihrem Wert betont.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Architektur und ihr Diskurs sollten weder allein den wirtschaftlichen Kräften noch dem akademischen Diskurs überlassen werden. Die manege für architektur fördert Autorinnen und Autoren, junge engagierte Gestalterinnen und Gestalter, scharfsichtige Denkerinnen und Denker und alle, die mit Freude, Einsatz und Verantwortungsbewusstsein einen Beitrag zur gegenwärtigen Architekturdiskussion leisten. Mit unserer langjährigen Erfahrung, unserem sorgfältigen Lektorat und der grafischen Produktion stellen wir uns in die Dienste unserer Autorinnen und Autoren. Inhaltlich wagen wir Experimente, die Produktion der gedruckten manege für architektur ist durch Akribie geprägt – weil uns der langfristige Wert der Inhalte mehr interessiert als durch Werbung generierte Gewinne. Die Pantone Schmuckfarben sind satt, das ALSTER Werkdruck Papier duftet, die Seiten haben dank der Schweizer Broschur als Bindung ein perfektes Aufschlagverhalten. Es wird deutlich: wir investieren euer Geld vollumfänglich in das Produkt und nicht in teure Overheads und Konzernstrukturen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Fundingschwelle von 11.000 Euro bedeutet, dass die Produktion der ersten Ausgabe gesichert ist und wir das Heft mit einer Auflage von 1.500 Stück drucken können. Ein Teil des Geldes wird zudem für Übersetzungen zahlreicher Artikel ins Deutsche, die Grafik, Lithografie und das Lektorat aufgewendet werden.
Erreichen wir das Fundingziel von 15.000 Euro können wir eine einfache Webseite mit Webshop einrichten, die den Vertrieb und Informationsfluss künftig gewährleistet. Das Erreichen des Fundingsziels sehen wir auch als klaren Auftrag, die Arbeit am nächsten Heft rasch zu beginnen. So bedeutet eure Unterstützung, dass wir unser Ziel einer regelmäßig erscheinenden Zeitschrift schnell erreichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Gründer und Herausgeber: Florian Dreher (*1977), Hannes Mayer (*1981) und Katharina Sommer (*1982), drei ausgebildete Architekten mit einer Affinität zur Sprache. Bis 2014 haben wir die Zeitschrift und Schriftenreihe archithese redaktionell verantwortet und dort jährlich sechs thematische Hefte wie Vormoderne – NachmoderneAge of CoolNatur oder Weak Materiality – eine Schwäche für Materialität herausgegeben. Vor zwei Jahren entstand der Wunsch eine eigene Zeitschrift zu gründen und dort unser bisher gesammeltes Wissen und unsere Erfahrungen, das Interesse für Architektur und den Diskurs darüber mit der Liebe zu exzellent gestalteten und produzierten Printprodukten zu vereinen.

Mehr zum Projekt und zur Bestellung: http://mfa.one
oder auf:
  https://www.facebook.com/manegemagazine

 

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